Freitag, 3. April 2015

Kurzwanderung: Neureuth-Alm, 1264m, Bayerische Voralpen

Für die erste Wanderung in diesem Jahr (außer Schlittentouren) haben wir uns die Neureuth-Alm ausgesucht. Der kleine Berggasthof (1264 m) liegt wunderschön gelegen über dem Tegernsee, der Blick auf die Berge rund um den See ist atemberaubend und das Essen auch durchaus akzeptabel. Und das Gute: Selbst mit Osterverkehr auf der Autobahn braucht man nicht länger als eine Stunde mit dem Auto bis zum Parkplatz. Und in etwas mehr als einer Stunde ist man oben, so dass es sich auch lohnt, wenn man mal ein bisschen später aus dem Bett kommt.


Auf dem Weg zu Hütte
Copyright: Lena Herrmann

Noch ein Stück entfernt: Die Neureuth-Alm
Copyright: Lena Herrmann

Wir hatten die Tour schon mal im Dezember 2013 gemacht, haben oben auf der Hütte den Sonnenuntergang erlebt und sind dann mit Stirnlampen runter. Alles kein Problem. Folgende Tour schlagen wir vor:

Hoch geht es vom Bahnhof Tegernsee startend (767 m) über den "Sommerweg" auf die Neureuth. Und zurück über den "Winterweg". Bei wenig Schnee ist der Sonmerweg auch ihn Winter gut machbar. Es ist ein wurzeliger Wanderweg, der auch mal recht matschig werden kann. Der "Winterweg" ist einfacher zu gehen. Daher ist er unsere Wahl für den Abstieg. Allerdings ist er niemals so schön wie der "Sommerweg". Die Wege sind super beschildert.

Blick auf den Tegernsee
Copyright: Lena Herrmann

Gehzeiten:
Parkplatz (767 m) bis Berggasthof Neureth (1264 m): 1:15 h
Berggasthof Neureuth bis Parkplatz (767 m): 0:35 h

Bewertung: Eine nette keine Wanderung mit phänomenaler Aussicht. Wer bei der Hütte noch nicht genug gelaufen ist, kann noch weiter auf den Gindelalmschneid. Dauert nochmal rund 45 Minuten.

Montag, 12. Januar 2015

Kurzwanderung: Rangitoto Island, 260 m, Nordinsel, Neuseeland

An unserem letzten Tag in Neuseeland haben wir uns die Lavafelder von Rangitoto Island, einem erloschenen Vulkan vor der Großstadt Auckland, hinaufgedämpft. Es hat sich gelohnt, auch wenn die sommerliche Hitze nicht von schlechten Eltern war und auf dem steinigen Boden wenige Bäume wachsen, die Schatten spenden. Vor allem kriecht die Hitze von den dunklen Steinen die Beine hoch.

Aber: Es lohnt sich! Die Aussicht ist grandios und die Wanderung mit einer Stunde nach oben, auch völlig verschmerzter. Dazu kommt eine nette kleine Fahrt mit der Fähre. Ein perfekter Abstecher von Auckland aus, in einem halben Tag ist man hin, hoch und wieder zurück.

Wenn im Sommer die roten Pohutukawa-Sträucher blühen, ist es noch einmal viel schöner. Wir hatten das Glück...

Gleich neben Rangitoto Island liegt die Insel Motutapu
Copyright: Lena Herrmann

Auckland ist nur einen Steinwurf entfernt
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Blühende Pohutukawa-Bäume und die feste Lava machen die Insel aus
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Samstag, 3. Januar 2015

Tagestour: Mount Tongariro, 1967 m, Nordinsel, Neusseland

Der erste Anlauf, den Tongariro Crossing, eine der berühmtesten und beliebtesten Wanderungen Neuseelands zu machen, scheiterte am Wetter. Also versuchten wir es sechs Wochen später noch einmal. Diesmal hatten wir Glück. Großes Glück.

Um eigenständiger zu sein, hatten wir uns entschlossen, selbst hoch auf den Parkplatz zu fahren. Und waren dankbar über den Tipp unseres Campingplatz-Besitzers, früh zu starten, damit wir überhaupt noch einen Platz für den Camper bekommen. Klappte. Der Nachteil: Da unser Auto auf dem Parkplatz stand, mussten wir auch wieder zum Ausgangspunkt zurück. Also für uns Tongariro Non-Crossing. Dafür aber mit Gipfel.

Die Route
Copyright: tongarirocrossing.org.nz

Los ging es am Mangatepopo Carpark. Über den Weg muss hier nicht viel gesagt werden, denn man kann sich definitiv einfach nicht verlaufen. Erstens ist der Weg eine Art Autobahn - anfangs läuft man auf Planken über das empfindliche Moor, später stapft man über den Lava-Schutt auf Treppenstufen. Dazu kommt, dass bei schönem Wetter so eine Masse an Menschen unterwegs ist, dass man sich vorkommt wie in einem Ameisenstaat. Alles wuselt durcheinander.

Nach einer Stunde kommt man zu den Soda Springs. Dort gibt es noch ein Plumps-Klo am Wegesrand und dann geht es steil auf Stufen immer höher und höher. Vor einem erhebt sich der dramatisch aussehende und in "Herr der Ringe"zitierte Mount Ngauruhoe. Den haben wir uns geschenkt, denn eigentlich geht nur ein Weg ewig den Lava-Schutt hoch und das soll eine echte Plackerei sein.

Über den South Crater geht es dann hoch zum wirklich super spektakulären Red Crater und von dort sind wir dann hoch auf den Mount Tongariro gewandert, während die Meute den Hang runter zu den Emerald Lakes geschlittert ist. Die haben wir nur von oben bewundert und sind dann wieder umgedreht und auf dem Aufstiegsweg zurück.

Zeiten:
Mangatepopo Carpark (1100 m) bis Soda Springs (1350 m): 1:15 h
Soda Springs (1350 m) bis Red Crater (1886 m): 1:30 h
Red Crater (1886 m) bis Mount Tongariro (1967 m): 0:30 h
Mount Tongariro (1967 m) bis Red Crater (1886 m): 0:30 h
Red Crater (1886 m) bis Soda Springs (1350 m): 1:00 h
Soda Springs (1350 m) bis Mangatepopo Carpark (1100 m): 1:15 h
Insgesamt: 867 Höhenmeter auf einer Distanz von fast 20 Kilometern und 6:00 h

Bewertung: Die Schauermärchen, die von den Mitarbeitern in der Touristeninformation und auf den Campingplätzen verbreitet werden, sind genau das: Schauermärchen. Klar ist aber auch: Bei der Tour handelt es sich um einen sehr langen und konditionell fordernden Marsch. Und auf der Höhe kann das Wetter schnell umschlagen und eine gute Ausrüstung ist essentiell. Aber wer Bergerfahrung hat und das nötige Equipment, für den ist dieser Marsch eigentlich ein Kinderspiel. Ärgerlich, dass sich dennoch viele Anfänger und schlecht ausgerüstete Stümper auf den Berg quälen und die Neuseeländer nötigen, absurde Warnschilder und sogar Kilometermarken am Wegesrand aufzustellen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Halbtagestour: Pororari River Loop Track, Südinsel, Neuseeland

Schlechtes Wetter an der Westküste der Südinsel Neuseelands ist ja mehr oder weniger ein Muss. Wir hatten eigentlich nur schönes Wetter - bis auf einen Tag. An dem wir aber keine Lust hatten, nur im Camper zu sitzen. Also hieß es: Rein in die Regenklamotten und los. Der Pororari River Loop Track mit drei Stunden Gehzeit erschien und da goldrichtig. Elf Kilometer lang ist die Strecke.

Da regnete es schon und wir hatten trotzdem noch unseren Spaß
Copyright: Lena Herrmann
Um es kurz zu machen: Es schüttete ohne Unterlass. Das machte die Wege nass. Sehr nass. Und rutschig. Aber gleichzeitig erfreuten wir uns am Laufen und an der Natur. Der Walk ist perfekt beschildert, verlaufen geht nicht. Wir starteten am südlichen Ende und hatten so die entspannte Strecke direkt am Fluß entlang am Ende des Weges.


Quer durch den Matsch
Copyright: Lena Herrmann

Wunderschöne Regenwälder entlang des Flusses
Copyright: Lena Herrmann
Die Wanderung ist einfach mit ein paar Anstiegen, die leicht zu handhaben sind. An einigen Stellen im Fluss kann man hervorragend baden. Was wir uns gespart haben. Wer südlich der Pancake Rocks einsteigt, der kommt nördlich der Felsformationen wieder auf die Straße.

Wer die Möglichkeit hat, hier bei schönem Wetter zu wandern, der sollte den Walk auf keinen Fall verpassen. Aber auch eine Wanderung durch den nebligen Regenwald ist ein Erlebnis.

Dürfen natürlich nicht fehlen: Pancake Rocks
Copyright: Lena Herrmann

Montag, 10. November 2014

Halbtagstour: Cape Reinga, 50 m, Northland, Nordinsel, Neuseeland

Unsere erste richtige Wanderung in Neuseeland führte uns ans Cape Reinga. Das ist die Nordspitze von Neuseeland und ein wahrlich imposanter Ort: Riesige Sanddünen befinden ich am Nordende das Ninty Mile Beaches, die beiden Ozeane Pazifik und Tasmanische See prallen hier aufeinander, für die Maori ist der Platz heilig, denn hier steigen ihre Toten in die Unterwelt hinab. Und die Wanderung dorthin ist wunderschön. Und sehr windig.

Los geht es auf dem Tapotupotu Campingplatz, wo wir uns für ein paar Nächte einquartiert haben. Und dann geht es eigentlich einfach nur an der Küste entlang, immer knapp am Felsen, mit dem Gesicht im Wind. Der Weg ist einfach, an den steilen Abschnitten sind Stufen eingebaut. Allerdings ist der starke Wind nicht zu unterschätzen und verlangst Standfestigkeit. Außerdem ist der Weg durch das stetige auf und ab zwar nicht schwer, aber doch anstrengend.


Neuseeland ist grün
Copyright: Lena Herrmann

Immer entlang der Küstenlinie, mal ganz oben...
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...mal quer über den Strand
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Das Nordende des Ninty Mile Beaches
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Hier treffen sich die Ozeane, hier gleiten die Toten in die Unterwelt hinab
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Wendepunkt des Weges: Der Leuchtturm von Cape Reingab
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Der Regen naht
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Der Weg ist Teil der Mehrtageswanderung Te Paki Costal Track - eine Wanderung, die ich irgendwann in meinem Leben nochmal machen will...

Entfernungen:
Tapotupotu Campground bis Sandy Bay: 1:30 h
Sandy Bay bis Cape Reinga: 1:10 h
Cape Reinga bis Tapotupotu Campground:  2:30 h
Gesamt: Einige Höhenmeter und 5:10 h


Bewertung: Eine der schönsten und spektakulärsten Wanderungen, die wir auf unserer Reise gemacht haben. Nicht besonders lang, daher leicht auch an einem halben Tag zu bewältigen.

Sonntag, 7. September 2014

Tagestour: Hirschberg, 1670 m, Bayerische Voralpen

Welche Schmuckstücke in den Bayerischen Voralpen noch zu entdecken sind, wenn man nicht immer nur nach den 2000ern schielt sondern sich aus verschiedenen Gründen (Kleinkind dabei, Wetter, Zeit...) auch mit den kleineren Gesellen zufrieden gibt. Aktuell haben wir den Hirschberg für uns entdeckt. Der hat nämlich genau das nicht, was mich an den niedrigen Bergen immer so nervt: Stundenlange Hatscherei durch dunkle Wälder. Oder (noch schlimmer) auf Forststraßen. Stattdessen: Ein zackiger, schweißtreibender Anstieg, ein atemberaubender Blick, eine nette Hütte (Hirschberghaus) mit freundlichen Wirtsleuten und ein schöner Rundweg.

Der Reihe nach: Das Auto lassen wir in Scharling stehen (entweder auf dem Parkplatz des Skiliftes oder einen Kilometer früher auf einem privaten Parkplatz), dann geht es zum Skilift des Hirschbergs und von dort an steil bergauf am Rande beziehungsweise auch mitten auf der Skipiste. Das ist schön zu laufen, aber der Schweiß wird fließen.

Steil geht es die Skipiste hoch;
Copyright: Lena Herrmann
 Nach einer Stunde trifft man auf einen Forstweg, der kurz vor der Rauheckalm endet. Ab da geht es auf schmalem Pfad aber lange nicht mehr so steil quer über die Alm mit ersten schönen Ausblicken durch die Latschen hoch Richtung Hirschberghaus.


Blick von der Rauheckalm auf Kratzer und Tegernsee;
Copyright: Lena Herrmann

Kurz vor der Hütte hat man die Qual der Wahl: Noch einmal rund 150 Höhenmeter nach links hoch auf den Hirschberg? Oder rechts runter zur Hütte und vielleicht nur den Kratzer als Nebengipfel, aber immerhin mit Gipfelkreuz ausgestattet, mitnehmen? Eine kleine Gewitterfront samt Regen treibt uns zu Speckknödelsuppe und Käsekuchen in die Hütte, den Gipfel verschieben wir auf das nächste Mal und laufen über den Winterweg unter der Materialseilbahn steil durch die Latschen runter. Nach einer halben Stunde beginnt der Forstweg, der im Winter als Rodelweg genutzt werden kann. Wir sparen uns ein gutes Stück des Forstweges und nehmen den Steig durch den Wald, doch die letzte Stunde müssen auch wir dann den Forstweg runterlaufen, der in Scharling endet und und direkt zum Parkplatz führt.

Blick vom Kratzer auf den Tegernsee;
Copyright: Lena Herrmann
Bewertung: Teilweise knackige und gar nicht so kurze Bergtour teilweise sowohl im Anstieg als auch Abstieg recht steil aber nie ausgesetzt und daher auch für Anhänger und Kinder machbar. Sofern sie motiviert sind. Die Aussicht ist wunderschön und der Berg abwechslungsreich und spannend.

Zeiten: Scharling (767 m) bis Rauheckalm (1454 m): 1:45 h
Rauheckalm (1454 m) bis Hirschbergsattel (1550 m): 0:30 h
Hirschbergsattel (1550 m) bis Gipfel (1668 m): 0:15 h
Gipfel bis Hirschberghaus (1545 m): 0:15 h
Hirschberghaus (1545 m) bis Materialseilbahn (Abstieg über Winterweg): 0:30 h
Forstweg ab Materialseilbahn bis Scharling (767 m): 1:15 h
Gesamt: 903 Höhenmeter und 4:00 h Gehzeit

Sonntag, 17. August 2014

Tagestour: Hochries, 1568 m, und Feichteck, 1514 m, Chiemgauer Alpen

Gleich mal vorweg: Das Gipfelvergnügen auf der Hochries ist eher mau. Was daran liegt, dass zum einen die Hochriesbahn gleich neben dem Gipfel von Samerberg hochkommt. Und außerdem steht wirklich direkt neben dem Gipfelkreuz die Hochrieshütte. Klar, dass da an einem schönen sonnigen und frühherbstlichen Sonntag der Bär steppt. Neben Wanderern und Bahnfahrern tummeln sich auch noch die Paraglider hier oben, die dann ins wunderschöne Chiemgau runterschweben.

Doch genug der Jammerei, denn die Tour lohnt sich dennoch. Erstens, weil der Weg wirklich schön und sehr abwechslungsreich ist. Außerdem können sich diejenigen, die wie wir die Bergruhe auf dem Gipfel lieben, auf das etwas niedrigere Feichteck zurückziehen. Und am Ende wartet kurz vor dem Parkplatz mit der Doaglalm (Montag Ruhetag) eine schöne Hütte mit Kinderspielplatz und Nachmittagssonne auf die fleißigen Wanderer.

Der Blick von der Doaglalm auf die Hochries (rechts); Copyright: Lena Herrmann

Der Weg auf den Hochriesgipfel; Copyright: Lena Herrmann

Auch wenn die beiden Gipfel eher zu den niedrigen gehören - die Wanderung hat es dennoch in sich. Knapp 1000 Höhenmeter haben wir am Ende zurückgelegt. Los geht es beim Wanderparkplatz Spatenau, ein par Kilometer hinter Samerberg bei Unterstuff. Von dort geht es auf einem breiten Forstweg hoch, doch bald biegt der Weg nach rechts in den Wald hinein, so dass man sich die Forstweghatscherei und die Mountainbiker spart.  Wenn der Pfad oben an der Doaglalm wieder auf den breiten Weg mündet, halten wir und gerade aus und laufen über eine weitläufige Wiese und wandern auf breitem Wege gemütlich vor uns hin, bis der Weg steiler wird und zur Seitenalm hoch führt. Hinter der Alm geht es links ab. Dort kann man dann auch gleich mal den weiten Ausblick über Simssee und Chiemsee genießen. Über einen steinigen Weg geht es kurze Zeit später zum Gipfel hoch.

Hochriesgipfel und Hütte; Copyright: Lena Herrmann

Der Sattel vor dem Feichteck; Copyright: Lena Herrmann
Für ein paar Minuten folgt man auf dem Abstieg dem Aufstiegsweg, biegt dann jedoch nicht nach rechts ab sondern bleibt auf dem Grat, bis man den Karkopf vor sich hat. Wir verzichten darauf, den Gipfel zu erklimmen, denn erstens ist der Abstieg felsig und ein bisschen knifflig und mit Kind auf dem Rücken nicht wirklich zu raten. Außerdem ist der Weg rechts am Gipfel vorbei Richtung Feichteck wunderschön. Auf dem Sattel vor dem Feichteck angekommen durchquert man ein Weidegatter und hält sich rechts auf dem schmalen und oft matschigen Pfad (der Name des Berges ist Programm) und läuft nochmal 20 Minuten durch Farne und Blaubeeren hoch auf den Gipfel.


Zu dritt auf dem Gipfel des Feichtecks; Copyright: Lena Herrmann

Zurück geht es wieder den Pfad, auf dem Sattel biegen wir links ab Richtung Spatenau. Der schmale, mit Betonplatten ausgebesserte Weg wird zu einem Forstweg, von dem später rechts ein kleinerer Weg Richtung Spatenau abzweigt. Nach einer halben Stunde trifft er von oben auf die Doaglalm, von der er dann nur noch ein kurzes Stück auf der Forststraße zurück zum Parkplatz ist.

Bewertung: Ein viel begangener Berg, auf dem man die Einsamkeit umsonst sucht. Durch die abwechslungsreichen Wege, vergehen die Wanderstunden wie im Fluge. Nie ist der Weg ausgesetzt oder besonders steil, so dass hier auch Anfänger oder Kinder auf ihre Kosten kommen. Nicht zu verachten ist bei schönem Wetter die atemberaubende Aussicht ins Chiemgau sowie in die Kitzbühler Alpen und das Kaisergebirge.